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Published on August 9th, 2013 | by Your Regensburg

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Relikte aus der Römerzeit

Auf dem Gelände des im November 2012 abgerissenen Hotel Karmeliten kamen nach archäologischen Grabungen wichtige Erkenntnisse und Relikte aus der Römerzeit zu Tage. Zum wohl schönsten Fund gehört ein neun Zentimeter großes Bronzepferd, die „Cloaca Maxima von Castra Regina“. Das vermutlich in Rom gefertigte Stück, war zur damaligen Zeit wahrscheinlich Teil eines Möbelstücks.

Historische Funde, sind auf dem Grundstück jedoch keine Seltenheit:

Einst standen hier Offiziersgebäude. Noch früher befand sich ein Porticus, eine Säulenreihe oder auch Säulenhallen, dessen Reste ebenso im Zuge der Ausgrabungen gefunden wurden, an dieser Stelle. Diese Säulen wurden wohl bereits vor Jahrhunderten zerstört. Damals verwendete man die Steine zum Bau neuer Gebäude wieder. Auch ab 1873, beim Bau des „Karmeliten“, welches später zum Kino und Hotel wurde, wurden wohl einige Relikte zerstört. Bei den Bauarbeiten wurde jedoch auch ein äußerst bedeutender Fund gemacht. Die heute im historischen Museum ausgestellte Inschrift aus Kalkstein, welche früher am Osttor angebracht war, gilt bis heute als die älteste „Stadtgründungsurkunde“. Das Nordtor, das Porta Praetoria, steht noch heute. Es ist das größte erhaltene antike Baudenkmal in Süddeutschland. Von den drei weiteren Toren sind heute nur noch Fundamentreste im Boden enthalten.

 


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