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Bruckmandl

Kurz & Knapp:

Die heute am höchsten Punkt der Steinernen Brücke gelegene Skulptur des Bruckmandls  (Brückenmännchen) stammte ursprünglich aus dem Jahre 1446. Die aktuelle Ausführung wurde am 23. April 1854 aufgestellt. Eine Vorgängerfigur befindet sich im Historischen Museum Regensburg. Das Bruckmandl soll nach einer Sage den Brückenbaumeister darstellen, der in südlicher Richtung zum Dom blickt, um zu sehen wie weit dessen Bau schon fortgeschritten ist.

 

Fakten:

  • Es befindet sich mehr als 11 Meter über der Donau
  • Das Männchen ist mit einer knappen Badehose bekleidet und reitet auf einem Satteldach.

 

Wissenswertes:

Über den Bau der Steinernen Brücke existieren unzählige bekannte Sagen. Nach einer dieser Geschichten soll der Brückenbaumeister mit dem Dombaumeister eine Wette abgeschlossen haben, wer zuerst sein Bauwerk fertiggestellt haben wird. Nachdem der Brückenbaumeister bemerkte, dass der Bau des Doms wesentlich schneller vonstatten ging, lies sich dieser auf einen Pakt mit dem Teufel ein. Wenn der Teufel die ersten drei Seelen bekäme, welche über die Brücke gingen, würde er ihm beim Bau der Brücke zur Seite stehen. Von nun an ging der Brückenbau sehr schnell voran, sodass die Brücke noch vor dem Dom fertiggestellt werden konnte. Der Teufel forderte nun seinen Lohn, weshalb der Brückenbaumeister bei der Eröffnung erst einen Hahn, eine Henne und einen Hund über die Brücke jagen ließ. Aus Wut versuchte der Teufel die Brücke zu zerstören, indem er sich gegen einen Brückenpfeiler stemmte. Als dies nicht funktionierte sprang der Teufel in die Donau, um von dort aus direkt in die Hölle zu fahren. Der Sage nach entstand hierdurch der Donaustrudel.

Die Figur des Bruckmandls, welche sich heute auf der höchsten Stelle der Brücke befindet, soll den Brückenbaumeister darstellen, der in südlicher Richtung zum Dom blickt, um zu sehen wie weit der Bau schon fortgeschritten ist.

 


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