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Schottenkirche St. Jakob

Kurz & Knapp:

Die Schottenkirche St. Jakob gilt als ein Meisterwerk hochromanischer Kirchenarchitektur. Berühmt ist die Kirche vor allem für das Schottenportal, welches zur Zeit seiner Entstehung die aufwendigste Portalanlage in Deutschland war.

 

Fakten:

  • 1085 wurde die Kirche unter Abt Gregor fertiggestellt.
  • 1866 wurde die Jakobskirche umfänglich renoviert.
  • Die Überreste Marianus befinden sich heute unter dem Hochaltar der Schottenkirche St. Jakob in einem Schrein
  • Noch heute erhalten hier Priesterkandidaten des Bistums Regensburgs sowie des Bistums Passau ihre pastorale sowie geistliche Ausbildung.

 

Wissenswertes:

Um das Jahr 1070 kamen die ersten benediktinischen Wandermönche aus Irland auf ihrer Pilgerschaft, welche vermutlich Rom als Ziel hatten, über Bamberg nach Regensburg. Als erster von Ihnen gilt der irische Mönch Marianus Scottus, welcher sich bei Weih St. Peter vor den Mauern der Stadt niederlies und dort um 1090 den Grundstein für ein neues Kloster legte. Seine Ankunft gilt bis heute als die Geburtstunde des „Schottenklosters“. Den Namen verdankt die „Schottenkirche“ den „Scoti“, so wurden im Volksmund sowohl die irischen Mönche, als auch die später hinzukommenden schottischen Benediktiner bezeichnet.

Im Jahre 1100 wurde unter dem ersten Abt des Klosters, Abt Dominus mit dem Bau der Kirche begonnen. Nur wenige Jahrzehnte später lies Abt Gregor, der dritte Abt des Klosters, die alte, baufällige Kirche einreisen um anstelle dieser eine größere Kirche errichten zu können. Von der ursprünglichen Kirche blieben nur die Osttürme sowie ihre Apsiden erhalten.

Zum Neubau gehört auch das berühmte Schottenportal, aus dessen Skulpturen und Verzierungen nur der größere Kontext zu identifizieren ist. Abgebildet sind unter anderem das Jüngste Gericht sowie der Kampf zwischen Gut und Böse wobei das Böse durch drachenähnliche Ungeheuer beschrieben wird.

 

Adresse:

Jakobstraße 3

93047 Regensburg

 

Öffnungszeiten:

Montag – Sonntag: 08:00 – 18:00 Uhr

 


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