Wahrzeichen

Porta praetoria

Kurz & Knapp:

Das Porta Praetoria, in Regensburg ist das größte erhaltene antike Baudenkmal in Süddeutschland und war das Nordtor des damaligen Castra Regina (dt. Lager beim Fluss Regen).

 

Fakten:

  • Von den weiteren drei Toren sind nur noch Fundamentreste im Boden erhalten
  • Das Legionslager unter Kaiser Marc Aurel wurde, aufgrund der Markomannenkriege, an der Regenmündung errichtet. Die 3. Italische Legion wurde hier stationiert. 179 wurde das Lager vollendet.
  • Spätestens 1649 wurde der Torbogen vermauert und durch einen nördlichen Vorbau verdeckt.
  • 1885, veranlasst durch Umbauarbeiten und den Abbruch eines Sudhauses,  wurde die Anlage entdeckt und 1887 der jetzt sichtbare Zustand hergestellt.
  • Wegen des Anstiegs des Straßenniveaus liegen erhebliche weitere Teile des römischen Tors derzeit unsichtbar im Boden vergraben

 

Wissenswertes:

Neben der Porta Nigra in Trier handelt es sich hierbei um den einzigen römischen Hochbau und das älteste Stadttor in Deutschland. Desweiteren gilt das Porta Praetoria als der bedeutendste Römerbau an der ganzen Donau

Castra Regina entwickelte sich rasch zu einem urbanen Zentrum an der oberen Donau und wurde zur Keimzelle der mittelalterlichen Stadt Regensburg. Es bestand aus dem Legionslager selbst, der Zivilstadt, einem großen Friedhof sowie einigem Heiligtümern und Tempelanlagen.

 

Adresse:

Unter den Schwibbögen

93047 Regensburg


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