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Walhalla

Kurz & Knapp:

Die Walhalla ist eine Gedenkstätte in Donaustauf in der seit der Eröffnung im Jahre 1842 bedeutende Persönlichkeiten mittels Marmorbüsten und Gedenktafeln geehrt werden.

 

Fakten:

  • Enthält Büsten bedeutender Persönlichkeiten
  • Einige Kilometer von Regensburg entfernt (Donaustauf)
  • Schön auch vom Schiff einsehbar
  • Heute wird in der Ruhmeshalle an 195 herausragende Persönlichkeiten mit insgeasammt 130 Büsten und 65 Gedenktafeln gedacht.

 

Wissenswertes:

Übersetzt bedeutet Walhalla soviel wie „Totenhalle“. Frühestens 20 Jahre nach Ihrem Tod kommen bedeutende Persönlichkeiten der germanisch-deutschen Sprachfamilie in der Ruhmeshalle verewigt werden. König Ludwig I.

1807, als Napoleon die Preußen niedergeworfen hasste, entschloss sich der zwanzigjährige Kronprinz Ludwig von Bayern, die „rühmlich ausgezeichneten Teutschen“ in einem Ehrentempel des Vaterlandes zu vereinen. Nur „Teutscher Zunge zu seyn, wird erfordert, um Walhallas Genosse werden zu können“, so Ludwig, denn die Sprache „ist das große Band, das verbindet, wäre jedes andere gleich zernichtet; in der Sprache währt geistiger Zusammenhang.“ Dazu zählte Ludwig alle seine Zeitgenossen: „Kein Stand nicht, auch das weibliche Geschlecht nicht, ist ausgeschlossen. Gleichheit besteht in der Walhalla; hebt doch der Tod jeden irdischen Unterschied auf.“

Für den Bau der Walhalla schrieb König Ludwig I. das griechische Tempelschema vor, welches von Leo von Klenze, nach dem Vorbild des Parthenon auf der Akropolis in Athen, umgesetzt wurde.

 

Adresse:

Walhallastraße 48

93093 Donaustauf

 

Öffnungszeiten:

April bis September: 
9:00 – 17:45 Uhr (durchgehend)

Oktober: 
9:00 – 16:45 Uhr (durchgehend)

November bis März: 10:00 – 11:45 Uhr und 13:00 – 15:45 Uhr

Geschlossen: 24., 25. und 31.12. sowie Faschingsdienstag

 


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